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Andrea Bocelli verzaubert Linz mit Klassik und Filmmusik

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Der Österreich-Tourauftakt von Andrea Bocellis Cinema World Tour in Graz hätte kaum besser verlaufen können. Eine große Show lieferte der italienische Startenor aber auch einen Tag darauf im oberösterreichischen Linz ab.

Bocelli setzte in der 200.000-Einwohner-Stadt vor allem auf klassische Musik. Und interpretierte dabei Stücke von Weltkomponisten wie Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Franz Schubert. Der 58-Jährige blinde Musiker überzeugte seine Fans mit einem niederschwelligen Greatest-Hits-Programm seiner klassischen Phase. Und gab Lieder wie „Brindisi“ aus La Traviata, „La donna è mobile“ aus Rigoletto oder „O soave fanciulla“ aus La Bohème zum Besten. Andrea Bocelli begeisterte in Linz aber auch mit eher unbekannten Liedern wie „Intanto, amici qua“ und dem Hymnus „Panis Angelicus“.

Klassiker der Filmmusik zum Abschluss

Der zweite Teil des Abends stand ganz im Zeichen der Filmmusik. Kein Wunder, widmete der Startenor doch sein jüngstes Album „Cinema“ seinen liebsten Filmsongs, die er neu interpretierte. Zu den Highlights zählten da natürlich seine Versionen von „Maria“ (West Side Story) und das weltbekannte „Brucia la terra“ aus Francis Ford Copollas Mafiaepos „Der Pate“. Kombiniert mit einem fulminanten Orchester und Gastsängerinnen wie Maria Aleida und Ilaria della Bidia lieferte Bocelli vor mehr als 4000 Zuschauern ein überzeugendes Gastspiel in Linz ab – mit einer eleganten Balance zwischen verschiedensten Musikgenres.

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